Logo Ruanda-Komitee e.V. Bad Kreuznach Ruanda-Impressionen, Bilder: Karl Heil/ Alexander Stroh

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Seit 25 Jahren ehrenamtlich aktiv für eine Graswurzelpartnerschaft zwischen Menschen aus Rheinland-Pfalz und Ruanda! Dezentral Entwicklung fördern ist unsere Grundidee.

Unsere Projekte in der Übersicht

Das Ruanda-Komitee konzentriert die Zusammenarbeit in der Partnerregion auf vier zentrale Bereiche: Bildung, Gesundheit, Frauenförderung und Wasserversorgung. Einige Projekte haben wir für diesen Überblick ausgewählt. Mehr erfahren Sie auf den Seiten über die einzelnen Projektbereiche.

Centre de Santé Munzanga (Gesundheitszentrum Munzanga) info

Bereits 1998 wurde das Gesundheitszentrum in Munzanga (Verwaltungsbezirk Budaha) vom Ruanda-Komitee e.V. Bad Kreuznach mit neuen Latrinen und Duschen ausgestattet. Aktuell ist der Anbau eines Raumes für kleine chirurgische Eingriffe abgeschlossen worden. Das Zentrum betreut mit 8 medizinischen Mitarbeitern (davon 2 Sanitäter, kein Arzt) rund 15.500 Menschen aus fünf Verwaltungssektoren. Munzanga ist seit 2006 eines der Untersuchungszentren für AIDS-Erkrankungen. Die Wasserversorgung wurde durch den Anschluss an die 2006 fertiggestellte Wasserleitung Munzanga gesichert.

Wenn Sie an dieser Stelle helfen möchten, fügen Sie Ihrer Spende bitte den Zusatz "Munzanga" an.


Witwenkooperative "Zuversicht" info

Amizero heißt Zuversicht in der rwandischen Landessprache. Mit Ziegen ein kleine Existenz aufzubauen ist das Ziel des Projektes "Witwenkooperative Amizero-Confiance-Zuversicht". Starthilfe statt Daueralmosen!

Lassen Sie es in Ruanda meckern! Spenden Sie mit dem Zusatz "Amizero".

École Secondaire Kirinda info

Schülerinnen und Schüler des Emanuel-Felke-Gymnasiums (EFG) Bad Sobernheim gehen einen Tag für Ruanda arbeiten. Im Rahmen der Schulpartnerschaft zwischen dem EFG und der École Secondaire (ES) im ruandischen Kirinda wird diese Aktion seit Jahren immer wiederholt. 2009 wurden ein Labor, ein Computerraum und eine Bibliothek neu gebaut.


Erfolgreich abgeschlossen

Grundschule Vungu info

Im Sektor Nyange des ehemaligen Distriktes Budaha liegt die Primarschule Vungu. Deren Neubau wurde bereits 2004 vorgesehen. Jetzt ist der Schulneubau fertig. Über 73.000 € wurden dabei investiert. 6 neue Klassenräume, ein kleines Lehrerzimmer mit Magazin, eine Zisterne und Toiletten wurden gebaut. Die Schule wurde auch vollständig mit Schulbänken ausgestattet.

Wenn Sie den Bau von Grundschulen unterstützen und damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Bildungschancen ruandischer Kinder leisten möchten, geben Sie bei Ihrer Spende bitte "Schulbau" an.


Wasserleitung Munzanga info

Zur Versorgung von etwa 2000 Menschen wurde eine mehr als 2,5 km lange Wasserversorgung im Sektor Munzanga gebaut. Dabei wurde die aus den 70er Jahren stammende defekte Wasserleitung erneuert, zusätzliche Zisternen und Wasserentnahmestellen gebaut sowie eine weitere Quelle gefasst. Damit ist die ganzjährige Wasserversorgung gesichert. Sie dient den Menschen im Gesundheitszentrum Munzanga, der dortigen Primar- und Sekundarschule sowie der kleinen Siedlung. Munzanga ist seit 2006 Sitz der Verwaltung des neuen Sektors Murundi (ca. 20.000 Menschen).


Grundschule Mujyojyo info

Auf den Hügeln des Sektors Cyanyanza (Bezirk Budaha) ist mit Hilfe des Ruanda-Komitees eine neue Primarschule entstanden. Der dringend benötigte Neubau mit 12 Klassenzimmern für das "Centre Scolaire Mujyojyo" wurde Ende 2004 fertiggestellt. Der stellvertretende Vorsitzende des Ruanda-Komitees, Alexander Stroh, hat den Bau am 6. Dezember eingeweiht.

Wenn Sie den Bau von Grundschulen unterstützen und damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Bildungschancen ruandischer Kinder leisten möchten, geben Sie bei Ihrer Spende bitte "Schulbau" an.



Impressionen


Viele Schulgebäude in unserer Partnerregion sehen recht trostlos aus. Andernorts fehlen Gebäude ganz. Das Ruanda-Komitee hat inzwischen den Bau von 10 Primarschulen unterstützt.


Das Krankenhaus Kilinda ist das einzige in unserer ländlichen Partnerregion. Für die medizinische Alltagsversorgung sind kleine Gesundheitszentren zuständig.


Wir unterstützen Frauen, insbesondere Witwen, in ihrem Willen, ihre Existenz zu sichern. Wirtschaftliche Unabhängigkeit durch Viehzucht mit Ziegen ist beispielsweise das Modell der Frauenkooperative "Zuversicht".


In Ruanda ist Wasser zwar selten knapp, aber sauberes Wasser rar. Hygiene und die Entlastung von Kindern und Frauen, die sonst das Wasser holen müssten, stehen beim Leitungsbau daher im Vordergrund.


(c) 2008 Ruanda-Komitee e.V. Bad Kreuznach | Letzte Aktualisierung: 03.01.2010